Gästebuch

Wir freuen uns über alle Anregungen und Kommentare zum Angebot unserer Pfarre und zu unserer Homepage.

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Maria Klier

09.01.2013, 16:46

Hl. 3 Könige

Ich war heute im Cafe MASCHERL, in der Lange Gasse und da schwärmte mir die Besitzerin vor, dass bei ihr die Hl.3Könige waren. Sie haben so schön gesungen und waren alle sehr nett. Sie sagte, dass es eine Freude für alle Gäste war und hofft, dass auch die Gruppe zufrieden war.
Fünf Minuten nachdem unsere "Könige" gegangen waren, kam eine andere Gruppe ins Lokal. Nicht zu vergleichen mit unserer, weder der Gesang noch das Benehmen.
Es freut mich immer, wenn ich über "unsere" Pfarre so Gutes höre.

 

Maria Klier

07.05.2012, 15:44

Pfarrausflug nach Olmütz

Wieder einmal war der Pfarrausflug, organisiert von Uschi und Wilfried Klimpfinger, ein voller Erfolg. Ich glaube, dass die beiden sogar das herrliche Wetter bestellt haben. Wir freuen uns schon wieder auf den nächsten Ausflug und möchten uns nochmals für die Organisation bedanken.
Maria und Otto Klier

 

andrea schumann

17.04.2012, 09:26

Visitation Kardinal Schönborn

Kommenden Sonntag, 22. April 2012 findet die Visitation der Dekanante 8/9 durch Kard. Schönborn ihren feierlichen Abschluss bei uns in der Pfarre!!

Alle Pfarrmitglieder, Freunde, Verwandte und Interessierte sind zur Hl. Messe um 9.30 und der anschl. Agape mit Kardinal Schönborn HERZLICH eingeladen!!

Am Nachmittag gibt es bei einer Gesprächsrunde im Calasanzsaal nochmals die Möglichkeit , dem Kardinal persönlich zu begegnen und Fragen und Anliegen vorzubringen!

Kommen Sie zahlreich!!

Nützen Sie die Chance und bringen Sie sich ein!!


Herzlichst Ihre andrea schumann / PGR

 

P. Mirek Baranski

12.04.2012, 13:44

Reaktion

Da es in der Pfarrgemeinde nach meiner Predigt in der Osternacht zu einigen Diskussionen gekommen ist, möchte ich selbstverständlich darauf reagieren.

Es war in keiner Weise meine Absicht, jemanden zu verletzen oder vor den Kopf zu stoßen. Viel mehr war und ist es mein Anliegen, mit euch allen meine Gedanken und Meinungen zu teilen, auf dass wir in Zukunft eine zum Wohl unserer Pfarre und Kirche wertvolle Diskussion führen. Ich darf daher an dieser Stelle meine Kernaussagen der Predigt nochmals betonen und hoffe damit, Missverständnisse auszuräumen:

Jesus war Mensch und Gott!
Jesus als Sohn Gottes hat bewusst viele Tabus seiner Zeit gebrochen. Sein Umgang mit den Außenseitern (Ehebrechern, Zöllnern, Aussätzigen,…) der Gesellschaft war mehr als nur irritierend.
Seine Handlungen, Entscheidungen und Aussagen sind aber im Namen seines Vaters geschehen und deswegen für mich absolut bindend.
In unserer Gesellschaft werden vielfach fertige, vorformulierte Antworten angeboten. Ich kann hingegen keine fertigen Antworten anbieten. Ganz im Gegenteil, auch mir stellen sich viele Fragen:
Ich weiß nicht, warum Judas Jesus verraten hat!
Ich weiß nicht, warum Jesus gerade am Kreuz gestorben ist!
Ich weiß nicht, warum Jesus keine Frauen unter die Apostel gewählt hat!
Ich weiß nicht, warum Jesus keine Familie gegründet hat!
Ich weiß nicht, warum Jesus nicht alle Blinden geheilt hat!
Ich weiß nicht, was Jesus heute alles in Frage stellen würde und welche Antworten er auf unsere konkrete Situation in Österreich, Europa oder der Weltkirche geben würde!
Aber eines weiß ich: Der blühende Kirschbaum vor meinem Fenster würde mir keine Freude machen, wenn ich keinen Glauben an Jesus hätte, der versprochen hat, den Verbrecher an seiner Seite im Paradies wieder zu sehen.

Falls meine Predigt einige so verstanden haben, dass ich der Meinung bin, dass Frauen in der Kirche keinerlei liturgische Aufgaben übernehmen sollen, so möchte ich dem an dieser Stelle deutlich widersprechen. Frauen haben in der Kirche ihren festen und ganz wichtigen Platz, auf den ich auf keinen Fall verzichten möchte. Meine Worte haben sich rein auf das Priesteramt für Frauen bezogen, das laut Kirchenrecht momentan nicht möglich ist.

P. Mirek

 

Dietlinde Hinterwirth

09.04.2012, 16:28

Osternacht

In der Zeit vor der Osternachtfeier fand in Maria Treu eine lebhafte und engagierte Diskussion über die Frage statt, ob nicht zur Fußwaschung auch Frauen eingeladen werden sollten. Diese Diskussion habe ich als sehr interessant und bereichernd empfunden, auch wenn sie im Weiterführen der bisherigen Praxis endete.
Im Gegensatz zu Florian habe ich die Worte der Predigt daher weniger auf die Priesternachfolge bezogen verstanden sondern erblickte darin einen endgültigen Endpunkt (und - anders als R. Raberger - keinesfalls einen Beginn) der Diskussion über die Fußwaschung.

Der darin zum Ausdruck gekommenen theologischen Haltung gegenüber Frauen in der Kirche können aber nicht nur Schlussfolgerungen in Bezug auf das Priesteramt entnommen werden; mir stellen sich dann noch ganz andere Fragen.
Stellt es nicht auch eine unzulässige Korrektur der Taten Jesu da, wenn Frauen zur Kommunion gehen oder sie sogar austeilen ? Frauen waren ja damals nicht dabei.
Aber damals war auch kein Europäer dabei, nur beschnittene jüdische Männer, im Brotberuf meist Fischer und meist verheiratet ...

Wir waren in Maria Treu vor Jahrzehnten gemeinsam mit den Patres Vorreiter für Ministrantinnen; müssen wir da wieder einen Schritt zurück gehen? Wieso dürfen Frauen eigentlich Kinderwortgottesdienste leiten (oder zumindest in P. Thalers Zeiten - fallweise sogar predigen) ? Wenn Frauen durch die Erstkommunionsvorbereitung oder Firmvorbereitung aktiv an der Vorbereitung für den Empfang der Sakramente mitarbeiten, wieso ist das dann in Ordnung ? Und wie ist das eigentlich mit dem Pfarrgemeinderätinnen ?

Oder sind diese Tätigkeiten deshalb kein Problem, weil es sich dabei lediglich um untergeordnete Dienste handelt, so wie das Kuchenbacken für die Pfarrcafes etc. ....?

Ich habe in Maria Treu bisher ein völlig anderes Verständnis und eine andere Wertschätzung der Arbeit von Mädchen und Frauen und auch sehr viel Charisma, das von Frauen ausging, erfahren. Und die Möglichkeit offener Dialoge.
Für mich war diese Osternacht daher ein Schlusspunkt, kein Beginn.

Dietlinde Hinterwirth
PS. Der Beitrag von Peter Granser hat mich als Kremserin und ehemalige Schülerin von P. Schober auch sehr betroffen gemacht. Wie geht es ihm wirklich ? Wer kümmert sich um ihn ?

 

Reinhard Raberger

08.04.2012, 07:56

Lieber Florian!

Du setzt Dich sehr intensiv mit der Predigt von P. Mirek auseinander, und das finde ich schön. Mir ist noch gegenwärtig, wie er davon gesprochen hat, dass Jesu Leben für ihn bestimmte Dinge zum Ausdruck bringt und dabei auch viele Fragezeichen zurücklässt. Sein Gewissen zeigt ihm die für ihn gültige Demarkationslinie zwischen den Glaubenswahrheiten und unzulässigen, zeitgeistigen Veränderungen.

Inhaltlich sehen wir beide die Dinge etwas anders als er. Aber auch wir berufen uns (implizit) auf unser Gewissen als oberste Instanz, das uns zu anderen Schlüssen bringt. Sollten wir - ohne die Unterschiede schön reden zu wollen - daher nicht zulassen, dass auch das Gewissen von P. Mirek Recht haben kann? Was ist Wahrheit?

Ich finde es mutig und schön, dass P. Mirek seine Überzeugung vor uns ausgebreitet hat und dadurch einen inhaltlichen Diskussionsprozess provoziert, den unsere Pfarre dringend nötig hat, damit sie lebendig bleibt. Wenn jemand ehrlichen Herzens - ungeachtet der Folgen - so viel von sich preisgibt, hat er meinen unteilten Respekt. Das gilt gleichermaßen auch für Dich und Dein offenes Eintreten für Deine Überzeugung.

Wichtig in diesem Austauschprozess wird aber sein, dass es nicht darum geht, Recht zu behalten. Mir geht es darum, dass ich mich mit allen meinen Kräften bemühe, das Richtige zu tun. Und das wollen wir doch alle...

In diesem Sinn: Gesegnete Ostern!
Reinhard Raberger

 

wer anderes

08.04.2012, 01:18

lest das!!!

und zwar genau das von florian unterberger gleich hier drunter

 

Florian Unterberger

08.04.2012, 00:25

Offener Brief an P. Mirek Baranski SP

Lieber P. Mirek,

die Empörung und Fassungslosigkeit, die ich heute Nacht während und im Anschluss an die Osternachtsfeier erlebt habe, drängt mich dazu, Dir in aller Offenheit auf Deine Predigt zu antworten.

Wir leben Gott sei Dank in einem freien Land. Es ist daher jedem unbenommen, gegen die Frauenordination zu sein. Nur sollte man dabei so anständig sein, nicht Jesus Christus dafür in argumentative Geiselhaft zu nehmen.

Du behauptest, es gäbe heutzutage viele Menschen, die Christus vorwerfen, dass er nur Männer zu Aposteln berufen habe. Bitte nennen mir einen einzigen, der das tut! Sehr wohl aber gibt es sehr, sehr viele Menschen, die der Meinung sind, dass die Kirche Frauen zum Priesteramt zulassen sollte. Diese beiden Dinge absichtlich zu vermischen, ist eine Form der Demagogie, die in den von Dir in der heutigen Predigt angeprangerten Unrechtsregimen gang und gäbe waren - in einer Osternachtspredigt hat sie meiner Meinung nach aber nichts verloren.

Wie Du selbst in Deiner Predigt zugeben musstest, beruht die Ablehnung der Frauenordination ausschließlich auf einer Handlung Jesu, nicht auf Lehraussagen von ihm. Im Gegenteil deuten alle Aussagen Jesu auf eine für die damalige Zeit unerhörte Aufwertung der Rolle der Frauen hin. Auch unter seinen Jüngern haben sich nachweislich Frauen befunden. Wie wir sogar heute im Evangelium gehört haben, waren Frauen die ersten, die die frohe Botschaft der Auferstehung gehört haben. Aber, damit hast Du zweifelsfrei Recht, in den engeren Kreis der Apostel hat Jesus nur Frauen berufen.

Wenn man nun vor der Aufgabe steht, eine Handlung Jesu interpretieren zu müssen, die durch keinerlei Lehraussagen begleitet wird, dann ist besondere Vorsicht geboten. Dann ist es vor allem angebracht zu hinterfragen, ob der Auswahl der Apostel überhaupt eine besondere Aussagekraft innewohnt. Und hier sprechen (neben den oben erwähnten Aussagen und anderen Handlungen Jesu) viele Punkte dagegen.

Bestimmt ist Dir nicht entgangen, dass
1.) alle 12 Apostel Juden waren
2.) die Mehrheit der Apostel verheiratet war
3.) kein einziger der Apostel eine theologische/liturgische/spirituelle Ausbildung hatte

In allen drei Punkten ist die römisch-katholische Kirche zur Überzeugung gelangt, dass in diesen Auswahlkriterien keine Aussage Jesu verborgen liegt und dass sie sich demzufolge darüber hinwegsetzen kann. Ausgerechnet in den Aspekt des Geschlechtes eine Aussage Jesu hineininterpretieren zu wollen, ist biblisch einfach nicht haltbar.

Die Empörung, die Du heute in Maria Treu erzeugt hast, liegt aber nicht an der Haltung, die Du zum Ausdruck gebracht hast, sondern an der Art und Weise, wie Du sie zum Ausdruck gebracht hast. Nicht im kleinen Kreis, in einem Gespräch auf Augenhöhe, mit der Gelassenheit, auch andere Argumente anzuhören und gelten zu lassen, sondern vom Ambo herunter, unter bewusster Verdrehung von Tatsachen, mit einer emotionalen Endgültigkeit in der Stimme.

Nicht Deine Haltungen, dieser Stil ist es, der zu der von Dir in den Schlussworten befürchteten Kirchenspaltung führt. Oder eigentlich längst geführt haben. Denn wie die Statistik der Erzdiözese Wien ausweist, hat Maria Treu in den vergangenen fünf Jahren fast zwei Drittel (!) seiner Kirchenbesucher verloren.

Seit der heutigen Nacht gehöre ich auch dazu. Schade.

Dein Florian

 

michael pawel

21.03.2011, 08:24

homepage

So, nun habe ich hoffentlich den Eintrag geschafft.
Vielen Dank für die super Arbeit!!

 

Peter Fasol

17.03.2011, 22:54

Neue Homepage

Nun ist es endlich so weit: Mit leichter Verspätung dürfen wir die bereits angekündigte Homepage in Betrieb nehmen.
Viel Spaß und viele Informative Stunden wünscht
Ihr Webmaster

 
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Neue Begegnung

Die neue Ausgabe der Begegnung ist erschienen!

 

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