(c) Pfarre Maria Treu
Hochaltar

Hochaltar

Auch hier befand sich ursprünglich ein jetzt verschollenes Gemälde von F. A. Maulbertsch (1755/56), dessen Entwurf in Wiener Privatbesitz erhalten geblieben ist. 1833 wurde es gegen ein Werk von Carl Rahl ausgetauscht, das wie Maulbertschs Blatt die Vermählung Mariens mit Josef darstellt. Der Altaraufbau aus Stukkolustro besteht aus vier mächtigen Säulen mit Gebälk, welches das Wandsystem des Kircheninneren fortsetzt, und hohem Aufsatz, in dem zwischen Putti und Wolken Kreuz und Mariensymbol schweben. Die monumentalen Statuen der vier hll. orientalischen Kirchenlehrer Athanasius, Johannes Damascenus, Johannes Chrysostomus und Cyrillus von Jerusalem stehen zwischen den Säulen. Sie haben alle in ihren Schriften in besonderer Weise die Auserwählung Mariens betont. Von dem Aufbau getrennt steht die Altarmensa mit dem Gnadenbild Maria Treu, dessen ursprünglicher Silberrahmen 1794 durch eine Holzkopie ersetzt wurde.

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