Liturgie (besonders Eucharistie, Liebe zu Gott) und Diakonie (Caritas, Liebe zu dem Nächsten) sind die beiden Lungenflügel der Kirche. Beide müssen lebendig sein, und sie bilden gleich­sam den senkrechten und den waagrechten Balken des Kreuzes. Diese beiden verbinden den Himmel mit der Erde und die Menschen untereinander.

Pastorales: Die Tätigkeit der „pastores“, der Hirten, verbindet Diakonie und Eucharistie in der Verant­wortung des Hirtenamts und wird in den Aktivitäten der Gemeinde erfahrbar.

Große Sorgen bereitet die Zahl der Kirchenaustritte: Warum verlassen viele Menschen diese Gemein­schaft? Was können wir tun, um den Kontakt zu diesen nicht zu verlieren oder ihn wieder aufzu­nehmen?

Der Auftrag zur tätigen Nächstenliebe ist im Zentrum der Evangelien. Die Pfarrcaritas gibt uns die Möglichkeit, gemeinsam Gutes zu tun, was wir allein nicht schaffen könnten. Diese gemeinsame Aufgabe ist ein zentraler Auftrag an die Christengemeinde.

Was ist das Geheimnis der Liturgie? Wie erschließen wir in den kirchlichen Formen die Geheimnisse des Glaubens und feiern die Gegen­wart Gottes in den Sakramenten? Welche neuen Wege können wir gehen, und wie finden wir das Gemeinsame, das unsere bunte Gemeinschaft, Alt und Jung in Freude um den Altar versammeln kann? Und wie überbrücken wir die Trennung, wenn wir nicht zum Gottesdienst zusammen-kommen können?

Gemeinsamer Glaube braucht gemeinsame Feier, aber auch die Stille und Alleinsein im Bewusstsein der Verbundenheit. Im Gebet verbinden wir uns in besonderer Weise miteinander und mit Gott. Wie viele Formen des Gebets sind uns verloren gegangen? Was können wir an alten und neuen Formen erschließen, um unsere Gottesbeziehung neu zu erfahren?

Wie kann die Arbeit mit und für Jugendliche und Kinder gestaltet werden, dass sie in der Gemeinde ihren Raum zur Entwicklung und Mitarbeit finden? Dass sie nicht nur getauft werden, zur Erstkommunion gehen und das Sakrament der Firmung empfangen, sondern auch Raum finden, sich und ihre Geistesgaben in der Pfarre einzubringen?

Wie lassen sich alle Generationen mit ihren ganz unterschiedlichen Lebenswelten unter diesem einen Dach versammeln, damit alle erleben, wie sie in ihrer Einzigartigkeit zur Gemeinschaft beitragen können?

Wo steht unsere Pfarre Maria Treu in der Welt? Die Zusammenarbeit mit den Nachbarpfarren und die besondere Rolle in unserer Erzdiözese sollen sich weiter­entwickeln.

Das weltweite Netzwerk der Piaristen­pfarren kann unseren Blick auf die Welt der Christen weiten.

Der Dialog mit anderen christlichen Konfessionen und anderen Religionen kann unseren Glauben bereichern und stärken.

Maria Treu ist ein Ort kultureller Spiri­tualität. Der großartige Bau, die Fresken und Gemälde, die Buckow-Orgel und viele einmalige Schätze historischer Sakralkunst sollen ihre Glaubensbotschaft in die Zukunft tragen.

Neue Begegnung

Die neue Ausgabe der Begegnung ist erschienen!

 

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